Neues altes Schmuckstück

Generalkonservator im Schloss Grafentraubach

01.03.2023
MdL Hans Ritt, MdL Josef Zellmeier, Bürgermeister Hans Grau, Michael Buschheuer sen., Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, sowie Inhaber Michael und Hannelore Buschheuer auf dem Dachboden des Schlosses für einem Dachbalken von 1718.
MdL Hans Ritt, MdL Josef Zellmeier, Bürgermeister Hans Grau, Michael Buschheuer sen., Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, sowie Inhaber Michael und Hannelore Buschheuer auf dem Dachboden des Schlosses für einem Dachbalken von 1718.

Von der ortsbildprägenden Bedeutung des sanierungsbedürftigen Schlosses Grafentraubach konnte sich Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil bei einer kürzlichen Stippvisite persönlich überzeugen. Auf Einladung von Landtagsabgeordnetem Josef Zellmeier traf sich Bayerns oberster Denkmalschützer mit MdL Hans Ritt und Bürgermeister Hans Grau, um sich vom neuen Besitzer Michael Buschheuer persönlich durch das Bauwerk führen zu lassen.

 
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Buschheuer verdeutlichte den schlechten Zustand des Schlosses an zahlreichen Problemstellen. Insbesondere das undichte und vernachlässigte Grabendach sowie die Südmauer seien im wahrsten Sinne des Wortes große Baustellen, so Buschheuer. Insbesondere die zahlreichen missglückten Sanierungsversuche in den vergangenen Jahrzehnten haben dem geschichtsträchtigen Schloss sehr zugesetzt. Interessiert zeigte sich Pfeil auch an den im Laufe der Jahrhunderte immer wieder angebauten Abschnitten, deren Übergänge allerdings nicht immer perfekt gelungen sind und bei der Sanierung eine gewisse Herausforderung darstellen. Er sei begeistert vom großen Engagement Buschheuers und zeigte Respekt vor der enormen Aufgabe der Sanierung. Gleichzeitig verwies der Generalkonservator auf die mögliche Fördermittel. Bereits im jetzigen Stadium könne Buschheuer bei Bedarf auf finanzielle Unterstützung beispielsweise bei der Voruntersuchung und den statischen Berechnungen zurückgreifen. Nichtsdestotrotz bleibe der Eigenanteil bei der späteren Sanierung extrem hoch. Abschließend sagte Pfeil zu, dass das Landesamt für Denkmalpflege den Bauherrn fachlich und fördermitteltechnisch so gut es geht unterstützen werde.