Zellmeier: Freistaat unterstützt Sanierung der Wallfahrtskirche
02.04.2025
Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und Pater Martin Müller überzeugten sich vor Ort von der mit Moos bewachsenen Kircheninnenwand.
Die Wallfahrtskirche in Frauenbrünnl muss dringend saniert werden. Denn die Mauer auf der Südseite leidet unter der hohen Feuchtigkeit, die durch das anliegende Erdreich abgegeben wird. Dauerhaft wird dieser Missstand der Kirche einen irrreparablen Schaden zufügen. Die Kirchenstiftung St. Jakob plant daher eine nachhaltige, aber intensive Maßnahme, die nötig ist, um das barocke Kleinod zu erhalten, die sie aber allein aus eigenen Mitteln nicht stemmen kann. Aus diesem Grund wird die Maßnahme von Seiten des Freistaates mit 50.000 Euro gefördert, s Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Pater Martin Müller von der Stadtpfarrei St. Jakob überzeugte sich Zellmeier selbst vom Ausmaß der Schäden. „ Der Sanierungsbedarf der barocken Wallfahrtskirche ist offensichtlich. Ich bin daher froh, dass mich die Verantwortlichen der Pfarrei mit Pater Martin Müller an der Spitze darauf aufmerksam gemacht haben und der Freistaat auf meine Initiative hin die Arbeiten fördert“. Oberbürgermeister Markus Pannermayr dankte Zellmeier für die segensreiche Förderung in Form einer Fraktionsinitiative von CSU und FW. Zwar werde auch die Stadt Straubing Sanierung fördern, jedoch sei die Zuwendung aus dem Landessäckel eine große Entlastung für den Aufwandsträger, was Pater Martin bestätigte.
Um der Durchnässung der Kirchenmauer Herr zu werden, muss diese komplett freigelegt werden. Dafür sind Grabungen erforderlich, die aufgrund des südseitig angelegten Geh- und Radwegs, unter dem wichtiger Versorgungsleitungen verlaufen, recht aufwändig sind. Insgesamt beläuft sich die Sanierung nach aktuellem Stand auf rund 200.000 Euro, wovon neben dem Freistaat und der Stadt Straubing, der Bürgerstiftung und Seilermeister-Regensburger-Stiftung auch Bistum und die Pfarrei einen großen Anteil stemmen müssen. Als Vorsitzender des Haushaltsausschusses dränge er stets auf eine gute Mittelausstattung für die Sanierung solcher Kleinode wie in Frauenbrünnl. Die Kirche mit Fresken von Hans Georg Asam sei ein wahres Schmuckkästchen, die es zu erhalten gelte, so Zellmeier weiter.
Die Kirche wurde der Legende nach auf der Stelle erbaut, an der die Engel die Sossauer Wallfahrtkirche beim Transport zu ihrem jetzigen Standort kurz abgestellt hatten, woraufhin eine Quelle entsprungen sei, das „Frauenbrünnl“. Diese Geschichte deute neben anderen Hinweisen darauf hin, dass den Menschen bereits damals bekannt war, dass Wasserstränge den Hang durchzögen, erklärte Pater Martin. Er hoffe daher, dass die Arbeiten schnellstmöglich beginnen können, um das Mauerwerk trockenzulegen und damit weitere Schäden für die Kirche zu verhindern.
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